Das unglückliche Los der ewig Zweiten:
Wahnsinnig feinsinnig, doch leider übersehen.
So lange ich mich zurückerinnern kann, habe ich versucht, alles richtig zu machen. Das bedeutete damals für mich, die Erwartungen anderer zu erfüllen, niemandem zur Last zu fallen und bloß keine Konflikte zu provozieren!
Ich war ehrgeizig, wach, bemüht und habe schon in der Grundschule wirklich viel gelesen, denn ich liebe Bücher. Und trotzdem blieb ich immer die Zweite. Ich fühlte mich übersehen, nicht wertgeschätzt. Meine Leistungen, so gut sie auch waren, wurden nicht gesehen oder anerkannt. Ich fühlte mich unsichtbar, unverstanden, unglücklich.
Abgelehnt von der Welt, in der ich mich deplatziert fühlte, lernte ich, feine Signale zu lesen, oft bevor überhaupt darüber gesprochen wurde. Das, was mich damals belastet und zerrissen hat, wurde später zu meinem (vielleicht wichtigsten) Werkzeug: meine feinsinnige Wahrnehmung. Mit der Zeit habe ich gelernt, auch feinste Signale zu erkennen, wahrzunehmen und im Einklang damit zu wirken. Heute ist sie der Kompass in meinem Leben und in meiner Arbeit. Damals, in meiner Kindheit und Jugend, war sie einfach anstrengend.
Schon immer hat mich lebensrelevantes Wissen fasziniert. Ich wollte nicht nur »wissen«, sondern verstehen, was Menschen bewegt, was sie stark macht, was trägt, wenn es schwer wird. Ich war Außenseiterin und gleichzeitig Hilfe für andere. Bereits mit 15 gab ich Nachhilfe und bot Lernbegleitung für einzelne Schüler und Schülerinnen, doch auch für Gruppen mit bis zu 30 Teilnehmenden an. Dort wurde zum ersten Mal sichtbar, was mich wirklich ausmacht: Ich erkenne, was jemand jetzt braucht, damit er oder sie den nächsten Schritt deutlich wahrnimmt und damit es erfolgreich weitergeht. Denn meist ging es um mehr als »nur« fachliche Schwierigkeiten.
Was damals in vielen einzelnen Situationen begann – »Der Max braucht das, die Martina jenes, also finde ich dafür eine passende Lösung« – wurde zu einem Wald an Erfahrung und Ausbildungen, der immer weiter wuchs. Jede einzelne Person mit ihren individuellen Herausforderungen brachte für mich neue Methoden, neue Ausbildungen, neue Wege, auf die ich zurückgreifen kann.
Das bestärkte mich natürlich auch darin, Lehrerin zu werden. Ein Beruf, der mich erfüllt und den ich bis heute mit Freude ausübe.
Verstanden werden,
Wirkmacht wahrnehmen
und endlich befreien
Ich war gerade mal 17, als ich als Begleiterin auf ein Firmwochenende mitfuhr, wo ich von Deutsch für die Teilnehmenden von Deutsch auf Englisch übersetzen sollte. Was ich nicht wusste und erst voller Schrecken vor Ort feststellte: Ich war ganz allein für meine gesamte Gruppe verantwortlich und sollte gleichzeitig während dem ganze Event übersetzen!
Ich war komplett überfordert und am Samstagnachmittag hatte ich meinen Total-Zusammenbruch. Ich weinte, weil mir alles zu viel war. Ich weinte nicht nur wegen eines Problems, sondern wegen allem. Dieses eine Ereignis brachte alles hervor, was sich in meinem Leben bis dahin angestaut hatte.
Und dann war da diese Frau. Ich erinnere mich noch genau daran, wie sie in ihrem dunkelgrünen Fruit-of-the-Loom-Pulli vor mir saß. Sie war die Erste, die mir richtig zuhörte. Sie hörte mir zwei Stunden lang zu, ohne zu bewerten, ohne Lösung. Zum ersten Mal fühlte ich mich wirklich verstanden.
An diesem Abend traf ich eine Entscheidung: Ich vertraue mein Leben Gott an und übernehme Verantwortung. Für das, was ich glaube, und für das, was ich tue. In diesem Moment beschloss ich, ab sofort meine prophetische Berufung zu leben.
Ich bekannte mich an diesem Wochenende nicht nur zum Christentum, sondern auch zu mir selbst. Es war der Moment, in dem ich aufhörte, mich zu verbiegen. Stattdessen begann ich aktiv, mein Leben zu gestalten: mit meiner Haltung, meinem Stil (im wahrsten Sinne, denn ich trage teilweise noch heute Gewand, das ich damals gekauft habe), und dem unbändigen Willen, anderen ebenfalls dieses Geschenk des Wirklich-wahrgenommen-Seins zu ermöglichen.
Was will gesehen werden,
damit du deine Wirkmacht findest?
Heute verbinde ich, was mich schon immer ausgemacht hat:
- feinsinniges Wahrnehmen
- Worte bewusst ihre Wirkung entfalten zu lassen
- Glaubenswissen übersetzt in Lebenspraxis – genährt aus meinen eigenen Erfahrungen und wissenschaftlicher Theologie
- Orientierung am nächsten Schritt hin zu deinem persönlichen Lebenserfolg und wirksames Handeln
Ich bin LebensTheologin, Kinesiologin sowie Supervisorin und ich begleite dich, wenn du das Gefühl hast, in einer Situation festzustecken oder wenn du den Glauben an dich selbst verloren hast. Manchmal wünscht du dir mehr und weißt, irgendwie ist es möglich, doch du weißt noch nicht, wie du es erreichen kannst.
Ich helfe dir, die Schattengeister hinter den festgefahrenen Mustern aufzuspüren und ihnen den Schrecken und somit die Kraft zu nehmen. Ich unterstütze dich dabei, tragfähige Entscheidungen zu treffen, selbstwirksam zu handeln und eine Haltung zu entwickeln, die dich im Alltag trägt.
Denn ich glaube:
»Worte wirken und Glaube ist das, was du für wahr und richtig hältst. Wen und was du für vertrauenswürdig erachtest, wem und was du welche Bedeutung gibst. Wenn du die Geschichte änderst, die du dir über dich selbst erzählst, verändert sich dein Leben.«
Ich arbeite mit einer Methode, die ich über viele Jahre hinweg entwickelt, angepasst und verfeinert habe. Es ist ein handverlesener Mix aus echter Erfahrung, unzähligen Ausbildungen und konkreten Begleitmomenten, die ich immer auf die jeweilige Situation und den jeweiligen Menschen abstimme.
Ich nenne sie die Mein-Traum-wird-wahr-Methode, kurz MTWW.
Sie verbindet vielfach erprobte Elemente, darunter:
- Körperwahrnehmung (Kinesiologie), dein Körper weist dir den Weg.
- Innere Bilder (kreatives Gestalten), zeigen, was wirkt und was wandlungsbedürftig ist.
- Sprache (Wirk-Worte), denn Worte formen Wirklichkeit.
Was mich dabei leitet?
Alles, was in dir ist, darf seinen Platz haben, denn Wandlung beginnt dort, wo wir (an-)erkennen, was und wie es jetzt ist, und endlich befreien, was du aus Angst, Zweifel, Unsicherheit, Scham etc. noch nicht an die Oberfläche gelassen hast.

